Die #heiseshow

2 Minuten Lesedauer

Seit Ende Januar gibt es mit dem Podcast der #heiseshow die Audioversion der gleichnamigen Youtubesendung auf meinem Player.

Was ist die #heiseshow

Die ”#heiseshow” ist eine Zusammenfassung von bis zu drei Themen pro Folge, die sich - grob gesagt - mit dem Komplex “Technik und Gesellschaft” beschäftigen. Zusammenfassung ist jetzt aber nicht als vollständige Erörterung mit allen Konsequenzen und philosophischen Aspekten zu verstehen, sondern eigentlich eher als ein “Was ist passiert”, “Was bedeutet das eigentlich” und “wie wird das umgesetzt”. Anders wäre das in einem 30- bis 45-minütigen Format auch nicht möglich. Der Podcast ist die Aufzeichnung der Liveshow, die jeweils donnerstags um 16 Uhr auf heise online und Youtube gestreamt wird. Themen-Beispiele sind

  • Elektroautos
  • Netzneutralität
  • Mobilfunk-Roaming

Es gibt nicht einfach nur die Nachrichten, sondern auch den Hintergrund dazu, um die Dinge aus dem Kontext auch selber besser beurteilen zu können.

Wer ist die #heiseshow

Vom Start weg gut fand ich, dass Kristina Beer (@bee_k_bee) moderiert, wo sonst bei Technikthemen nach außen hin Männer das Ruder nicht aus der Hand scheinen geben zu wollen. Weitere Gäste aus der Redaktion kommen themenabhängig dazu, und es wird regelmäßig durchrotiert.

Warum finde ich sie gut

Anfänglich war ich irgendwie skeptisch, ob die Show lange auf meinem Player bleibt. Was mich zu Beginn gleich nervte war, dass der Podcast wie eine Fragerunde ausgelegt war, somit quasi ein “Experte” in der Runde das Thema umriss, dann aber - anstatt ehrliche Fragen zu stellen - alle einsprangen um zu korrigieren und zu ergänzen. Oder einfach nur um zu zeigen, dass sie ja auch was wissen. Ziemlich dämlich, denn dann hätte man die Sendung gleich als “jeder darf seinen Senf sagen” planen können, wenn irgendwie alle Experte spielen wollen. Aber ich weiss, dass ich auf Eitelkeit allergisch und manchmal übertrieben reagiere. Mittlerweile hat sich das zum Glück gelegt, und der Grad an Mansplaining ist von Folge zu Folge geringer. Durch den Respekt, den sich die Moderatoren und Gäste so gegenseitig ausdrücken, ist logischerweise auch die Wahrnehmung von Kompetenz der Erzählenden gestiegen, was einem das Gefühl gibt, dass es sich lohnt zuzuhören. Auch oder erst recht, wenn man sich mit dem Thema bisher nur wenig beschäftigt hat. Gegenwärtig höre ich nicht jede Folge, sondern selektiv, je nach Gästen oder Thema.

Qualität - Audio, Regelmäßigkeit etc

Was die Audioqualität angeht sind die Ungleichmäßigkeiten der ersten Folgen gänzlich verschwunden. Und da die Sendung eine regelmäßige Veranstaltung von heise ist, kommt der podcast immer wöchentlich.

Aktualisiert am:

Dein Kommentar: